Das Schlusswort von Herrn Neuenhofer:

Sehr geehrte Gäste, liebe Schülerinnen und Schüler,
wir sind hier zusammengekommen, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken. Dies hat uns am 3. Januar 1996 der damalige Bundespräsident Roman Herzog aufgetragen, als er einen Gedenktag proklamierte und ihn auf den 27. Januar festlegte. Dies ist der Tag an dem das Konzentrationslager Auschwitz –Birkenau im Jahr 1945 von den sowjetischen Soldaten befreit wurde. Der Bundespräsident sagte damals:
„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“
Echte Erinnerung an die nationalsozialistische Zeit und die Gräueltaten haben nur noch wenige Menschen. Deshalb war es allen Beteiligten in der Vorbereitung wichtig, dass sich die Jugend mit dieser Zeit und den abscheulichen Geschehnissen auf vielfältige Weise auseinandersetzt. Die Projekte, die Sie heute Vormittag auf dem Rundgang durch beide Schulen besuchen konnten, zeigten, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler auf ganz unterschiedliche Weise mit Thema
Die Vergangenheit weist den Weg in die Zukunft
27. Januar 2012 Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus
auseinandergesetzt haben.
Unsere Schülerinnen und Schüler und wir alle werden sich an den heutigen Tag und seine Vorbereitung erinnern.
Unser aller Erinnerung ist für unsere gemeinsame Zukunft wichtig.
Diesen Gedanken hat der verstorbene Bischof von Aachen Klaus Hemmerle einmal wie folgt ausgeführt:
"Nur wer sich erinnert, hat auch Zukunft. Wer die Vergangenheit vergisst oder abtut, der lebt aus Zufällen des Augenblicks und lässt sich von ihnen treiben. Wer aber seine Herkunft als Verpflichtung erkennt, der kann sich mit ihr auseinandersetzen, sie bestehen und aus ihr neue, weiterführende Wege in die Zukunft gewinnen. "


























