Choralschola der Marienschule Krefeld
Leitung: Christa Frigger
Entstehung
Im Jahre 1974, zu einer Zeit, als die Marienschule noch eine reine Mädchenschule war, gaben einige Schülerinnen der 12. Klasse im Musikunterricht die Initialzündung zur Gründung der Choralschola, der seitdem mehr als 150 Schülerinnen angehört haben.
Zielsetzung
Die Schola der Marienschule hat sich die Pflege und Verbreitung des lateinischen Gregorianischen Chorals zum Ziel gesetzt und lässt sich selbst von diesen über 1000 Jahre alten Gesängen ansprechen und formen. Was sie anzieht, ist die Homogenität des Gesangs und die Überschaubarkeit der Gemeinschaft.
Proben
Wir proben jeden Samstag um 11.30 Uhr im Musiksaal.
Aktivitäten
Dreimal im Jahr – jeweils samstags abends und sonntags morgens – singt die Schola ein lateinisches Choralamt in den Gottesdiensten der Pfarreien in Krefeld und Umgebung. Außerdem macht sie regelmäßig ein- bzw. mehrtägige Choralfahrten.
In folgenden deutschen Städten hat sie bisher gesungen:- 1984 in Aachen: Choralamt im Dom zum 10-jährigen Bestehen der Schola
- 1985 in Berlin: Choralamt im Konvent der Dominikanerinnen
- 1986 in Aachen: Choralamt auf dem Katholikentag
- 1994 in Köln: Choralamt in St. Pantaleon und in Ahrweiler im Mutterhaus der Ursulinen zum 20-jährigen Bestehen der Schola
- 1999 in Erfurt: Vesper und Choralamt im Erfurter Dom zum 25-jährigen Jubiläum der Schola
- 2001 in Dresden: Choralamt in der Kathedrale (Hofkirche)
- 2002 in Bonn: Choralamt im Bonner Münster
- 2003 in Köln: Choralamt im Kölner Dom
- 2004 in Bamberg: Choralamt im Kaiserdom zum 30-jährigen Bestehen der Schola
- 2005 in Neuss: Choralamt im Neusser Münster
- 2005 in Köln Betstunde in St. Pantaleon anlässlich des Weltjugendtages
- 2006 in Freiburg Choralamt im Freiburger Münster und in St. Margarethen, Waldkirch
- 2008 in Rom Choralamt im Petersdom und im Pantheon
- 2010 in Regensburg Choralamt im Dom und in der Niedermünsterkirche
- 2011 in Essen Choralamt im Dom
- 2012 wird die Schola in Krakau in der Kathedrale und der Marienkirche singen.
Voraussetzungen
Die Gesänge des Gregorianischen Chorals erschließen ihre zeitlose Schönheit und fromme Nüchternheit nicht immer sofort. Meistens wachsen neue Mitglieder langsam in diese Musik hinein. Voraussetzung dazu ist eine gewisse Reife, eine Portion Musikalität und eine religiöse Grundhaltung, verbunden mit der Sensibilität für echte Schönheit.
Die Choralschola als Gemeinschaft
Die Schola als Kreis gleichgesinnter und fröhlicher Leute verhilft schnell zur Integration neuer Sängerinnen in die Gemeinschaft, welche auch außerhalb der Proben in den Choralfahrten und in regelmäßigen Sommer- und Adventstreffen gepflegt wird.


























