Austausch mit Katowice in Polen vom 13. - 20. Okt. 2011
In der Woche vor den Herbstferien findet nun schon seit 14 Jahren (!) unser Austausch mit einem Gymnasium in Katowice statt. Die Anreise erfolgt mittlerweile zum Glück nicht mehr mit dem Bus, sondern recht komfortabel mit dem Flugzeug. Nach Ankunft unserer kleinen Gruppe wurden wir abends in der Schule von den Schülerinnen und Schülern, den Lehrern sowie dem Direktor herzlich empfangen.
Nach einer kurzen Kennenlernrunde, (die Verständigungssprache ist Englisch), und der Vorstellung des Programms fuhren wir in die jeweiligen Gastfamilien, die uns während der Woche gut versorgt haben. Täglich trafen wir uns (bei sehr frostigen Temperaturen !) an der Schule, einem privaten katholischen Gymnasium, das im alten Zentrum von Katowice liegt und mit ca. 170 Schülern kleine Klassen mit jeweils 12-14 Schülern hat.
Von dort starteten wir unser umfangreiches Besichtigungs- und Ausflugsprogramm mit einem komfortablen Kleinbus mit ca. 20 Personen. Der zweimalige Besuch der Europäischen Kulturhauptstadt Krakau und die Besichtigung der Zeche Guido sowie des imposanten Salzbergwerks Wieliczka mit einem riesigem Festsaal, Grotten und türkisfarbenen Seen waren die Höhepunkte des Programms. Emotional bewegend war für uns alle der Besuch des KZ Auschwitz und Birkenau. Einige Eindrücke und Erinnerungen werden im Rahmen der Gedenkveranstaltung am 27.1.2012 in der Marienschule in einer kleinen Ausstellung wiedergegeben.
Für den Austausch und das gegenseitige Kennenlernen gefiel den Schülerinnen und Schülern besonders der gemeinsame Sportunterricht mit einem Basketballspiel und das abendliche Paintballspielen sowie der Besuch des neuen, sehr großen Einkaufszentrums Silesia. Wir Lehrer genossen sehr einen Tag in den Bergen, den Beskiden, mit einem herrlichen Spaziergang unter blauem Himmel, wo schon die ersten Schneeflocken auf den Tannenzweigen zu sehen waren.
Mit vielen persönlichen, neuen und sehr unterschiedlichen Eindrücken kehrten wir nach dieser interessanten, aber auch anstrengenden Woche zurück nach Krefeld und waren froh, dass bald die Herbstferien anstanden und wir die vielen Eindrücke und Erlebnisse verarbeiten konnten.
B. Kürschner


























