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Austausch mit Dünkirchen/ Frankreich, September 2010

Mittwoch, 8. September 2010 gegen 18:00 Uhr; Krefeld Hauptbahnhof.

Wir, acht Jungen und Mädchen, samt Eltern und Frau Schulz, stehen am Gleis 2 und warten.

Die Aufregung ist einigen von uns deutlich anzusehen – warum? Weil heute unsere französischen Austauschschüler ankommen!

Wie werden sie sein? Wie werden sie uns finden? Werden wir uns verstehen?

All diese Fragen stellen wir uns und da – kommt auch schon der Zug!

Alle Anspannung ist im Nu verschwunden als alle „ihren“ Franzosen bzw. „ihre“ Französin gefunden haben.

Anfangs sind wir alle noch eher zurückhaltend doch nach kurzer Zeit unterhalten wir uns angeregt – oder versuchen es zumindest: auf Deutsch, Französisch, Englisch, mit Zeichensprache und auch mit ein wenig Spanisch.

Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg nach Bonn. Dort besuchen wir das Deutsche Museum und lauschen gespannt unserer Museumsführerin.

To top

Freitags geht es zur Paddeltour auf der Niers. Mit dabei sind Herr Linnartz und Madame El Garzy, die Deutschlehrerin aus Frankreich.

Nach etwa 2½ sehr lustigen, nassen und anstrengenden Stunden sitzen wir mit den beiden Lehrern gemütlich an unserem Zielpunkt und genießen eine spendierte Cola.

Samstag dürfen „unsere“ Franzosen Krefeld erkunden. Auf dem Programm steht eine Stadtrallye!

„Wie heißt das älteste Gymnasium Krefelds?“

„Wie heißt Bratwurst Paule mit Nachnahmen?“

oder „Wie viele Kinosäle hat das Cinemax?“ sind nur wenige von den insgesamt 21 Fragen rund um die Stadt Krefeld und ihre Geschichte.

Abends treffen wir uns alle im Cafe „Extrablatt“ zu einem gemütlichen, lustigen und ausgelassenen Beisammensein.

Eigentlich wollten wir Sonntag alle in den Hochseilgarten klettern gehen, allerdings hatte das Wetter einen anderen Plan und unseren gründlich durchkreuzt!

Die Alternative „Bowling spielen“ ist aber auch nicht schlecht und so verbringen wir einen sehr schönen Tag bei „Bode“.

Es ist Montag. Als erstes stehen drei Schulstunden zusammen mit den Franzosen auf dem Plan, dann ein Fototermin vor dem Rathaus und anschließend ein Besuch beim Bürgermeister.

Leider war der gerade nicht da und so hielt seine Assistentin die für uns vorbereitete Rede.

Später tragen wir uns alle noch in das (nicht ganz) Goldene Buch ein und damit ist der französische Besuch auch in den Krefelder Archiven zu finden.

Bevor nun auch der vorletzte Tag des Austauschs zu Ende geht gibt es noch ein gemeinsames Abschiedsessen. Eltern und Lehrer sind auch mit dabei.

Doch von Abschiedsstimmung keine Spur bei uns – wir genießen lieber noch den letzten Abend mit unseren Austauschschülern!

Dienstagmorgen ist es dann so weit: die Koffer sind gepackt und wir bereit, zum Bahnhof zu fahren. Jetzt ist die Stimmung doch etwas gedrückt; der Abschied naht. Wir haben ein paar wunderschöne Tage verlebt, viel Spaß gehabt und freuen uns alle auf den Gegenbesuch in Dünkirchen im Mai 2011.

Als der Zug einfährt gibt es sogar Tränen – kein Wunder!

Immerhin verabschieden wir nicht nur irgendwelche Menschen, gute sondern Freunde!

Friederike Kasmann 11

 

13 septembre 2010. Dernier soir a Krefeld.

Durant toute cette semaine en Rhénanie – du – Nord – Westphalie, nous avons pu – grâce à nos correspondantes de la Marienschule – découvrir le mode de vie allemand ainsi que les villes de Bonn et Krefeld. Même si le soleil n’était pas toujours au rendez – vous, l’ambiance fut joyeuse grâce à des activités comme une journée de kayak et une aporés – midi au bowling.