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Jubiläums-Sternwallfahrt aller Marienschüler

Einen Ausflug der ganz besonderen Art unternahmen am Mittwoch alle Schüler und das gesamte Lehrerkollegium der Krefelder Marienschule. Anlässlich eines doppelten Jubiläums wurde eine Sternwallfahrt zum Altenberger Dom ins Bergische Land unternommen. Zum einen feiert das Gymnasium in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen und zudem existiert der Ursulinenorden, in dessen Trägerschaft die Schule seit jeher steht, bereits seit 1535 und damit seit 475 Jahren.

Unter diesem Motto stand auch die Wallfahrt „Achtsam und wachsam unterwegs auf den Spuren der heiligen Angela Merici“. Angela Merici war die Gründerin des Ordens. So machte sich die komplette Schulgemeinschaft zunächst mit Bussen auf den Weg in Richtung Altenberg. Dort wurden alle in nach Stufen eingeteilten Gruppen an verschiedenen Stellen rund um Altenberg abgesetzt. Von dort aus machte sich jede Gruppe auf den Weg zum Dom, somit wurde eine Sternwallfahrt von unterschiedlichen Punkten zu einem zentralen Ziel gebildet. Ausgestattet mit Flaggen, die in allen Klassen schon im Vorfeld kreativ gestalten worden waren, begannen die Pilgergruppen ihren Weg, der je nach Stufe zwischen fünf und zehn Kilometern lang war. Auf der Strecke machte jede Gruppe mehrere Male Pause, um sich zu versammeln,  innezuhalten und bei kurzen Bibeltexten sowie einigen Liedern Kraft für den restlichen Weg zu finden. Gegen Mittag war die gesamte große Wallfahrergruppe am Dom eingetroffen. Zunächst gab es im großflächigen Innenhof des in gotischem Baustil errichteten Doms eine Stärkung für jedermann. Auch Petrus spielte an diesem Tag mit, denn bei strahlendem Sonnenschein nahmen alle ihre wohlverdiente Linsensuppe ein. Anschließend zog man zum Abschluss und Höhepunkt der Wallfahrt, zum Gottesdienst, gemeinsam und von den Fahnenträgern angeführt in die Kirche ein. Diese war von der Vielzahl der Schüler und Lehrer schnell gefüllt, sodass vielen nur das Stehen in den Gängen blieb. Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen der Wallfahrt, die „auch den Zusammenhalt der Schulgemeinde stärkt“, wie Schulpfarrer Guido Fluthgraf betonte. Dieser Ort eignete sich außerdem besonders gut für einen ökumenischen Gottesdienst, weil er auch sonst sowohl von der katholischen als auch von der evangelischen Gemeinde simultan genutzt wird. Nach dem Schlusssegen machten sich alle wieder auf den Heimweg nach Krefeld. Im Anbetracht dieser gelungenen Wallfahrt, die schließlich auch bei dem Großteil der Schüler auf Zustimmung traf, zogen Schulleiter Klaus Neuenhofer und Hauptorganisatorin Maria Krause ein insgesamt positives Fazit.

Lucas Schüren (Jahrgangsstufe 11)